Alles Wissenswerte rund um den BBS-Mietbus
DAS BBS-Mietbus FAQ
Josef Brandner gründet die erste Kohlenhandlung im Bezirk. Mit Pferdefuhrwerken liefert er Kohlen vom Bahnhof Jettingen in die umliegenden Dörfer und Betriebe. Kohle war wichtiger Brennstoff für die Schmieden, Bäckereien, Brauereien und Gerbereien. Das Geschäft floriert. Josef Brandner hat 3 Fuhrwerke im Einsatz.
Der Bedarf an individueller Personenbeförderung kommt auf. Befördert werden vor allem Geschäftsleute, wie z. B. Handelsvertreter, die am Bahnhof abgeholt und direkt zu ihren ländlichen Kunden gefahren werden. Die Reisen mit den Ein- und Zweispännern dauern oft mehrere Tage. Das Geschäft läuft gut. Josef Brandner baut seine Flotte an Pferdekutschen der Reihe nach aus. Mit den damals modernen Landauer-Viktoriawagen und schicken Berner-Wagen.
Das Geschäft floriert. Josef Brandner kauft weitere schicke, motorisierte Wagen. Der Grundstein für das moderne Transportunternehmen ist gelegt.

Josef Brandner beweist Pioniergeist und setzt früh auf die neue Technik. 1926 kauft er für den Liniendienst von Thannhausen nach Kirchheim einen neuen MAGIRUS Bus mit 16 Sitzplätzen. Für die Bevölkerung werden größere Distanzen überwindbar. Die ersten „Pendler“ sind zu den Städten unterwegs.

„Lustfahrten für Gesellschaften“: 1929 erhält Brandner die Konzession für den Mietwagenverkehr und Ausflugsfahrten durch den Bezirk Schwaben.
Kriegsjahre in Krumbach und Thannhausen: Nach der Mobilmachung werden Soldaten einberufen. Es heißt Abschied zu nehmen. Viele werden nicht mehr in die Heimat zurückkehren.
Der Krieg zeigt seine Auswirkung. Treibstoff ist knapp. Ab 1940 darf Josef Brandner keine Ausflugsfahrten mehr machen. Der Linienverkehr nach Augsburg wird aufrechterhalten.
Der Verband bittet die Bundesbahn um Hilfe, weil zu wenig Fahrzeuge vorhanden sind, um die Linien zu bedienen. Die Rückgewinnung dieser Linien kostet den Seniorchef Josef Brandner jahrelang enorme Bemühungen und konnte erst 1992 abgeschlossen werden.

Der Betrieb wird unter „Brandners Omnibusverkehr und Lasttransporte o.H.G. Thannhausen“ ins Register in Memmingen eingetragen. Mit dem Vermerk, dass die Gesellschaft bereits am 1.1.39 begonnen wurde. Brandner erhält die Konzession für Bezirksgüterverkehr im Umkreis von 150km. Er transportiert lebenswichtige Rohstoffe und investiert dabei in moderne Fahrzeuge: Kipper, Viehtransporter, Tankfahrzeuge.

Betriebsausflüge (1950 bis 1960) für die Fleischwerke Zimmermann Thannhausen mit damals 300 Mitarbeitern. Mit 20 Omnibussen, teilweise angemietet, nach Lindau, Bodensee, Bregenz, Füssen, Garmisch.


Die Familie Brandner konzentriert sich fortan auf das Busgeschäft. 1969 wird in Thannhausen eine Tankstelle mit Pflegestation in der Bahnhofstraße 53 eröffnet.

Erwerb der Firma Schapfl in der Robert-Steiger Straße 48 in Krumbach.
Ottobeuren.
2. Bauabschnitt des eigenen Betriebshofes.

Erwerb der Firma Brugner in Wiesenbach und Gründung der Vereinigte Reisebüros Brandner, Brugner, Schapfl.
Umzug zum neuen, großen Betriebsgelände in die Hans-Lingl-Straße 1 in Krumbach.

Umfirmierung der in BBS-Reisen und weiterer Ausbau der Reisebüros und der Reiseveranstaltung.
Gründung der BBS Brandner Bus Schwaben Verkehrs GmbH.
Mitgründung des VVM Verkehrsverbund Mittelschwaben.

Beginn der Kooperation mit LEGOLAND Deutschland (bis 2009) und Aufbau des Destination Managements LEGOLAND Tours, Führung und Vermarktung der regionalen Hotelkooperation.
Kauf von Omnibus Bettighofer Günzburg.

Low-Entry Fahrzeuge erleichtern den Ein- und Ausstieg für alle Fahrgäste.

BBS Brandner wird mehrfach zertifizierter Busbetrieb: nach der DIN ISO 9001:2008 und Sichere Personenbeförderung.
Inbetriebnahme der Mobilitätsdrehscheibe in Günzburg am Bahnhof mit Busterminal, Parkdeck, Busbetriebshof und Werkstatt.
Start des ersten fahrplanlosen Flächenverkehrs mit dem FLEXIBUS in Krumbach.
Als erstes Busunternehmen erhält BBS Brandner den Bayerischen ÖPNV Preis von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft BEG.
Landkreisweite Umsetzung des FLEXIBUS im Landkreis Günzburg.

Wiedervereinigung der beiden Firmen von Josef und Karl Brandner, Schaffung einer neuen Holding-Struktur unter dem Dach der Brandner KG.
Weitere Fokussierung auf die Erbringung von Mobilitätsleistungen, Verkauf der Reisebüros und Einstellung der Katalogfahrten.
Weitere Expansion in den Illerwinkel durch Übernahme des Linienbusverkehrs der Fa. Kink, Legau.

Aufbau des landkreisweiten FLEXIBUS im Landkreis Unterallgäu.
Kauf der Fa. Karl Oster in Weißenhorn und weiterer Ausbau im Landkreis Neu-Ulm.
Machbarkeitsstudie zum Einsatz von batterie-elektrisch oder wasserstoff-betriebenen Omnibussen.
Einsatz der ersten 12 batterie-elektrisch betriebenen Flexibusse Aufbau der Ladeinfrastruktur an allen 6 Busdepots. Gründung der Brandner Kleinbus KG und Integration aller Kleinbus-Leistungen unter einheitlicher Leitung.
Betriebsaufnahme des Stadtverkehr Memmingen mit batterie-elektrischen Fahrzeugen und weiterer Ausbau des E-Bus Bestandes sowie Inbetriebnahme unserer Freiflächen-PV-Anlage auf ca. 8,8 ha.

Aufbau und Errichtung unserer zentralen Betriebssteuerung für den E-Bus-Betrieb.
Weitere Digitalisierung unseres Unternehmens durch Installation eines Depotmanagement-System mit Lade-/Lastmanagement zum optimalen Betrieb der Busse.
Neustrukturierung in der Geschäftsführung
Im Zuge der Weiterentwicklung der Unternehmensbereiche wird die Geschäftsführung neu aufgestellt:
Frau Duile übernimmt den Bereich Kleinbus, während Herr Beck die Bereiche Großbus und Flexibus verantwortet.
Wir sind gerne für Sie da
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Gerne sind wir persönlich für Sie da. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail – wir helfen Ihnen schnell und unkompliziert weiter.
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