Mobilität mit Verantwortung – Seit 1926

Wir feiern 100 Jahre BBS Brandner!

BBS Brandner Bus Schwaben, ein unabhängiges und familiengeführtes Unternehmen mit Niederlassungen in Thannhausen, Krumbach, Günzburg, Babenhausen, Legau, Ottobeuren und Weißenhorn, ist mit mehreren hundert Fahrzeugen und vielen engagierten Mitarbeitern der führende Mobilitätsdienstleister in der Region. Der Großvater des heutigen Geschäftsführers Josef Brandner begann 1926 mit dem Linienverkehr und ein paar Jahre später wurden die ersten Gruppenreisen veranstaltet. Heute ist die Unternehmensgruppe BBS Brandner Bus Schwaben in den Geschäftsfeldern der Mobilität und der Touristik tätig. Der Tradition und dem Erfolg verpflichtet stellen sich die Mitarbeiter und Inhaber jeden Tag von neuem den Herausforderungen, um durch ständig verbesserte Produkte und Leistungen ein Höchstmaß an Nutzen für unsere Kunden anzubieten.

Rückblick auf die Geschichte

Als unser Unternehmen 1926 von meinem Urgroßvater gegründet wurde, war die Welt eine andere. Mobilität bedeutete damals vor allem eines: Menschen sicher und zuverlässig von A nach B zu bringen. Über die Jahrzehnte hinweg haben wir uns dieser Aufgabe mit Leidenschaft und Verantwortung gestellt – ob im Schülerverkehr, der Beförderung von Menschen mit Behinderungen, im Linienbetrieb oder im flexiblen Bedarfsverkehr oder im europaweiten Reiseverkehr.

Wir sind stolz darauf, dass wir in dieser Zeit nicht nur ein Unternehmen aufgebaut haben, sondern eine Institution, die für viele Menschen in der Region ein Stück Alltag bedeutet.

Die Wurzeln –
So kam alles ins Rollen

Mitte des 19. Jahrhunderts ist Mittelschwaben von der Landwirtschaft geprägt. Josef Brandner (Jahrgang 1840) übernimmt von seinem Vater die Landwirtschaft und die Nagelschmiede in Thannhausen. Der Eisenbahn-Bau bringt den Fortschritt auch in den ländlichen Raum. Josef Brandner geht mit der Zeit und gründet 1871 die erste Kohlenhandlung im Bezirk Krumbach. Noch im gleichen Jahr verkehren seine ersten Botenfuhrwerke bis nach Augsburg. Das Geschäft floriert. Kurze Zeit später kauft er Pferdekutschen und beginnt 1873 mit der Personenförderung und regelmäßigen Botenfahrten nach Jettingen. Der Grundstein für den heutigen Betrieb ist damit gelegt.

1926
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1926

Das Geschäft floriert. Josef Brandner kauft weitere schicke, motorisierte Wagen. Der Grundstein für das moderne Transportunternehmen ist gelegt.

1926
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1926

Josef Brandner beweist Pioniergeist und setzt früh auf die neue Technik. 1926 kauft er für den Liniendienst von Thannhausen nach Kirchheim einen neuen MAGIRUS Bus mit 16 Sitzplätzen. Für die Bevölkerung werden größere Distanzen überwindbar. Die ersten „Pendler“ sind zu den Städten unterwegs.

1926
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1926

Tankstellen sind noch rar. Die erste Tankstelle in Thannhausen befindet sich in der Edmund-Zimmermann-Straße (ESSO). Die Brandner eigene Firmentankstelle entsteht 1926 auf dem Firmengelände.

1926
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1926
Der Linienverkehr wird Schritt für Schritt ausgebaut. Allmählich entsteht ein regelmäßiger Fahrplan. Auch mit Umsteigemöglichkeiten in Krumbach und Thannhausen. Das Straßennetz wird ausgebaut. In der Innenstadt von Krumbach erhalten die Straßen einen Belag aus Pflastersteinen. Die Männer arbeiten am Untergrund, während links bereits die Pflastersteine zu erkennen sind.
1926
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1926
Polizeiliche Vorschrift: „Das Ein- und Aussteigen während der Fahrt und das stehen bleiben auf den Trittbrettern ist untersagt. Ebenso das Rauchen und das Ausspucken in den Wagen. Untersagt ist ferner Lärmen, Singen und Musizieren während der Fahrt und an den Haltestellen; das Sprechen mit dem Wagenführer“. Für Zuwiderhandlungen wurden Geldstrafen bis zu 150 Mark oder Haft bis zu 14 Tagen angedroht!
1929
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1929

„Lustfahrten für Gesellschaften“: 1929 erhält Brandner die Konzession für den Mietwagenverkehr und Ausflugsfahrten durch den Bezirk Schwaben.

Gründer und Geschäftsführer

1840
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1840

Stich vom Firmengründer Josef Brandner

(1840–1899)

Der eigentliche Firmengründer übernimmt 1866 von seinen Eltern die Landwirtschaft und die Nagelschmiede in Thannhausen in der heutigen Bahnhofstraße 62. 1871 gründet er eine Kohlenhandlung. Ab 1873 folgen die ersten Botenfuhrwerke. Josef Brandner ist verheiratet mit Gattin Franziska Brandner (1851–1891)

1871
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1871

(von links nach rechts: Elisabeth Brandner, Josef Brandner (1936), Josef Brandner (1871) und Karl Brandner (1935)

Josef Brandner (Jahrgang 1871–1956/Generation 2) erlebt den lokalen Eisenbahnbau hautnah in Thannhausen und Krumbach. Er ist an der Weiterentwicklung zum Transportunternehmen maßgeblich beteiligt.

1901
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1901
Dessen Sohn Josef Brandner (1901–1977/ Generation 3) baut die Firma nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auf und legt den Grundstein für das heutige moderne Unternehmen.
1936
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1936

Dessen Sohn Josef Brandner (Jahrgang 1936) – der heutige Seniorchef – ist überaus engagiert und geschäftstüchtig. In seinem über 50jährigen Berufsleben übernimmt er den Linien- und Mietwagenverkehr, den Nah- & Fernverkehr und den Viehtransport und gründet weitere Geschäftsbereiche, die Tankstelle mit Autowerkstatt und den Autohandel bis zum Reisebüro und Busreiseveranstalter. Mitte der 1970er-Jahre erfolgt eine Konsolidierung und Fokussierung auf die Personenbeförderung.

1948
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1948

Familie Josef Brandner 1948 anlässlich der goldenen Hochzeit. Hinter seiner Frau steht der Sohn Josef Brandner Jahrgang 1901, links neben seiner Mutter Josef Brandner (1936) der heutige Seniorchef des Hauses.

1962
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1962

Dessen Sohn Josef Brandner (Jahrgang 1962) tritt 1985 in die Firma ein und leitet seit 2001 das Unternehmen. Er entwickelt und schärft die Unternehmensphilosophie und führt das Unternehmen mit zahlreichen Innovationen und Markterweiterungen zum heutigen Stand.

2025
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2025

Neustrukturierung in der Geschäftsführung

Im Zuge der Weiterentwicklung der Unternehmensbereiche wird die Geschäftsführung neu aufgestellt: Frau Duile übernimmt den Bereich Kleinbus, während Herr Beck die Bereiche Großbus und Flexibus verantwortet.

Die Kriegsjahre
Die schwere Zeit

Die hohe Arbeitslosigkeit und die Unzufriedenheit vieler Menschen lassen die Nationalsozialisten emporkommen. 1939 erfolgt die Mobilmachung: Männer werden zum Kriegsdienst eingezogen und müssen in den Krieg ziehen. Auch bei der Firma Brandner werden die meisten Fahrer und auch Fahrzeuge zum Kriegsdienst eingezogen. In den Kriegsjahren ändern sich das Leben und die Bedürfnisse. Im Jahr 1940 sind die Linienbusse nicht mehr ausgelastet und werden daher nach Hindelang und Heidenheim vermietet. Nach sieben Kriegsjahren liegt Deutschland 1945 in Schutt und Asche: Stunde Null.

1939
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1939

Kriegsjahre in Krumbach und Thannhausen: Nach der Mobilmachung werden Soldaten einberufen. Es heißt Abschied zu nehmen. Viele werden nicht mehr in die Heimat zurückkehren.

1940
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1940

Der Krieg zeigt seine Auswirkung. Treibstoff ist knapp. Ab 1940 darf Josef Brandner keine Ausflugsfahrten mehr machen. Der Linienverkehr nach Augsburg wird aufrechterhalten.

1940
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1940

Not macht erfinderisch. Da Kraftstoff Mangelware ist, werden Vergaser für Holz und Schwerkoks eingesetzt.

1942 bis 1945
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1942 bis 1945

Augsburg wird durch die Ansiedlung wichtiger Industriebetriebe mehrfach bombardiert. Die Innenstadt ist von Fachwerkhäusern geprägt, die dem Feuer reichlich Nährboden geben. Freiwillige aus Krumbach eilen mehrfach mit dem Omnibus zum Löschen nach Augsburg.

1945
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1945

Am 8. Mai 1945 kommt der gesamte Linien- und Güternahverkehr zum Erliegen. Mit einem Viehtransporter dürfen entlassene Soldaten von den Gefangenenlagern in die Heimatorte gefahren werden. Der Krieg ist beendet. Deutschland liegt in Schutt und Asche. Produktionsanlagen sind demontiert. Es ist Stunde Null. Der Aufbau kann nochmals von vorn beginnen.

1945
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1945

Amerikaner besetzen Krumbach

US-Soldat Wayne Bichel mit Trudi (sieben Jahre) und deren Mutter Martha Hilber (im Hintergrund). Das Bild wurde im Frühjahr 1945 nach dem Einmarsch der US-Truppen in Mittelschwaben aufgenommen. Die Stadt Krumbach wurde am 27. April 1945 quasi im Handstreich besetzt. Wayne Bichel war danach mehrere Male bei der Familie Hilber zu Gast. Dank Zutaten aus der US-Truppenküche „zauberten“ die Hilbers sogar eine Torte mit „Amistern aus Puderzucker“.

1946
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1946

Der Verband bittet die Bundesbahn um Hilfe, weil zu wenig Fahrzeuge vorhanden sind, um die Linien zu bedienen. Die Rückgewinnung dieser Linien kostet den Seniorchef Josef Brandner jahrelang enorme Bemühungen und konnte erst 1992 abgeschlossen werden.

Der lokale Warenverkehr
Brandner stellt die Versorgung her

Nach dem Krieg sind zunächst Fernstraßen durch gesprengte Brücken nicht befahrbar. Es herrscht ein großer Mangel an Treibstoff und Reifen. Um die Bevölkerung zu Aufbauarbeiten befördern zu können, genießt der Nahverkehr Priorität.

1948 kann die Familie Brandner in den Betrieb zurückkehren. Der Aufbau der Firma beginnt von vorn. Die Amerikaner helfen bei der Instandsetzung der Infrastruktur. Der zivile Warenverkehr beginnt wieder zu wachsen.

Josef Brander (Jahrgang 1901) richtet den Gütertransport neu aus. Dabei konzentriert er sich auf die Bereiche Baustellenfahrzeuge, Viehtransporte und Mineralöl-Transporte.

1949
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1949
Der Betrieb wird unter „Brandners Omnibusverkehr und Lasttransporte o.H.G. Thannhausen“ ins Register in Memmingen eingetragen. Mit dem Vermerk, dass die Gesellschaft bereits am 1.1.39 begonnen wurde. Brandner erhält die Konzession für Bezirksgüterverkehr im Umkreis von 150km. Er transportiert lebenswichtige Rohstoffe und investiert dabei in moderne Fahrzeuge: Kipper, Viehtransporter, Tankfahrzeuge.
1949
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1949

Beim Bau der neuen Groß-Raffinerie in Ingolstadt werden etliche Dreiseiten-Kipper von Fa. Brandner eingesetzt. Zum Einsatz kommen Fahrzeuge von Magirus-Deutz (Rundhauber) und Mercedes-Benz (Eckhauber).

1963
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1963

Der Bedarf an Kohle geht allmählich zurück. Heizöl tritt die Nachfolge an. Die Firma Brandner kauft 1963 einen modernen Sattelauflieger mit einer Zugmaschine von Mercedes-Benz und kurzem Fahrerhaus (Typ 1620). Der Auflieger hat ein Fassungsvermögen von stolzen 30.000 Liter. Er bedient viele Jahre die Gewerbekunden.

1963
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1963
Mit solchen Fahrzeugen werden viele Jahre Viehtransporte von München und Karlsruhe bis nach Thannhausen in die Fleischwerke Zimmermann gefahren.
1969
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1969
In den 1950er-Jahren gibt es noch viele kleinere Fuhrunternehmen. Die Lastkraftwagen werden zuverlässiger und stärker, sodass Distanzen immer größer werden. Dadurch rücken die Konkurrenten jedoch immer näher zusammen. Die Preise und damit auch die Erlöse sinken. Der unerbittliche Konkurrenzkampf beginnt. Firma Brandner zieht schließlich die Konsequenzen.

1963 Ende des Güternahverkehrs
1969 Aufgabe Güterfernverkehr

1979
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1979

Die Familie Brandner konzentriert sich fortan auf das Busgeschäft. 1969 wird in Thannhausen eine Tankstelle mit Pflegestation in der Bahnhofstraße 53 eröffnet.

Der Wirtschaftsaufschwung
Das Reisefieber beginnt

Nach der Währungsreform geht es aufwärts. Durch die entbehrungsreichen Kriegsjahre ist das Bedürfnis nach schönen Erlebnissen groß. Auf der Tagesordnung sind Betriebsausflüge in die Umgebung. Und auch erste Ausflugsfahrten ins benachbarte Ausland. Dazu erhält die Firma Brandner 1951 die „Konzession für Omnibusfahrten in das Ausland“.

Mit steigendem Wohlstand beginnt ab Mitte der 1950er-Jahren das Reisefieber. Mangels eigenen Autos sind die immer bequemeren Reisebusse für die meisten Menschen erste Wahl. Im Jahr 1960 findet die erste mehrwöchige Reise in die Türkei statt – damals noch echtes Abenteuer. Damit zählt die Familie Brandner zu den Pionieren der Fernreisen.

1949
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1949
Ausflugsfahrt zum Bodensee nach Konstanz, Lindau, Bregenz, Füssen, Garmisch.
1949
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1949
Gründung: Brandners Omnibusverkehr und Lasttransporte oHG Thannhausen
1949
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1949
Betrieb in Thannhausen Fahrzeugparade
1950
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1950

Betriebsausflüge (1950 bis 1960) für die Fleischwerke Zimmermann Thannhausen mit damals 300 Mitarbeitern. Mit 20 Omnibussen, teilweise angemietet, nach Lindau, Bodensee, Bregenz, Füssen, Garmisch

1951
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1951
Ein Schmuckstück ist der erste moderne Omnibus mit Unterflur-Motor: Ein Büssing mit 61-Sitzplätzen
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1951
Den nahen Zielen / Tagesreisen folgen immer weitere und längere Fahrten. Firma Brandner erhält die „Konzession für Omnibusfahrten ins Ausland“. Hier ein Borgward an der Grenze zu Spanien.
1951
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1951
In den 1950ern verkehren Busse von Brandner unter dem Namen „Blitzschwab“ und „Kapitän“
1951
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1951
1951 stellt Kässbohrer einen neuen Bustyp S8 vor: Der legendäre S8 ist der erste Omnibus in selbsttragender Bauweise. Die Marke SETRA ist geboren. Auch Brandner hat etliche solcher Fahrzeuge im Fuhrpark.
1959
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1959

Josef Brandner knüpft erste Kontakte zu Werner Kubsch von Studiosus Reisen. Sie planen eine große Kulturreise in die Türkei. 4 Wochen. 10.000km. Damals gab es noch keine Fährschiffe, sodass der Bus mit einem Ladekran an Bord gehievt werden musste.

1960
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1960

Es erfolgt eine große Europa-Rundfahrt für englische Katholiken. Die Gäste werden am Flughafen in Basel noch direkt auf dem Vorfeld abgeholt. Die Reise mit dem modernen Aufbau von Firma Vetter geht über Assisi, Venedig, Oberammergau, zu den Festspielen in Oberammergau.

Der Linienverkehr
Erfolg auf der ganzen Linie

Auch im Linienverkehr geht es wieder schnell bergauf, um die große Nachfrage zu Zeiten des Wirtschaftswunders abzudecken. Die geburtenstarken Jahrgänge kommen in die Schule. Von 1952 bis 1963 steigern sich die Verkehrsleistungen im Linienbussektor enorm. Die Familie Brandner setzt frühzeitig auf den Linienverkehr und baut diesen konsequent aus. Die Brandner-Flotte besteht überwiegend aus „Kombibussen“, die eine Mischung aus Reise- und Linienfahrzeugen sind. Diese Fahrzeuge sind universell einsetzbar und tragen letztlich zum Erfolg des Unternehmens bei.
1955
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1955
Der moderne Brandner Fuhrpark ist stolz vor dem Firmengelände aufgereiht. Die Fahrzeuge vom Typ OM65 und O3500 sind lange Jahre im Einsatz und bilden das Stützrad von Linienverkehr- und Ausflugsverkehr.
1955
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1955

Die damals modernen Omnibusse hatten noch keine Servolenkung, und Bremskraftverstärker. Auch Zwischengas war beim Schaltvorgang noch notwendig. Zeitzeuge Josef Brandner erinnert sich: „Ende der 1950er-Jahre habe ich beim Schülerverkehr oft selbst hinterm Steuer gesessen. Damals hatten die Busse noch keine Servolenkung. Bei der Fahrt durch die kurvenreiche Innenstadt von Krumbach mussten Schüler mir helfen, um den mit 80 Personen beladenen Omnibus um die starken Kurven in der Innenstadt von Krumbach zu bringen. Sie halfen mir, das Lenkrad zu drehen, weil ich das allein bei der langsamen Geschwindigkeit nicht schaffte.“

1955
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1955
Die neuen Schulzentren erhalten direkten Busanschluss. Der Schülerverkehr ist wichtiges Standbein des Unternehmens.
1963
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1963
1963 wird auf dem ehemaligen Viehmarktplatz in Krumbach der neue Omnibusbahnhof erbaut: Mit einer großzügigen, modernen Wartehalle.
1969
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1969
Der erste moderne Gelenkbus auf Basis eines Mercedes-Benz O 317 mit 170 Plätzen
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Linienverkehr – Entwicklung

1950 starke Steigerung des Linienverkehrs
1955 Entfall Umkreisbeschränkung im Gelegenheits- Mietwagenverkehr
1962 Berufsverkehr für Fleischwerke Zimmermann Thannhausen Realschullinie Gessertshausen- Thannhausen
1964 Zweite Realschullinie
1968 Schülerlinie für Schulverband Usterbach
Berufsverkehr von SEL Ziemetshausen
1970 Erweiterung Schülerlinien

1983
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1983
Gelenkzug mit 161 Plätze (Firma Vetter Fellbach auf Basis Mercedes-Benz O 305)

Auf Erfolgstour
Übernahme von Mitbewerbern

Nach der schnellen Entwicklung im Omnibusgewerbe folgen Jahre der Konsolidierung – nicht zuletzt ausgelöst durch den mit wachsendem Wohlstand immer stärker werdenden Individualverkehr.

1950 existieren im Bereich Allgäu/Bayerisch-Schwaben noch mehr als 150 Omnibus-Betriebe. Der Verdrängungswettbewerb ist jedoch unaufhaltsam. Viele kleinere Familienunternehmen finden keinen Nachfolger, verkaufen den Betrieb und die dazugehörigen Konzessionen. Familie Brandner schaut zuversichtlich in die Zukunft und übernimmt zahlreiche Betriebe.

1976 vereinen sich die Firmen Brandner, Brugner, Schapfl unter der Dachmarke von BBS. Die heutige Unternehmensgruppe „BBS Brandner Bus Schwaben“ entstand durch Zukauf von 11 weiteren Verkehrsunternehmen als auch durch organisches Wachstum im Wettbewerb am Markt.

1963
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1963

Am 31.12.1963 scheidet Karl Brandner aus der o.H.G. aus. Er betreibt fortan sein eigenes Unternehmen und übernimmt unter anderem die Busfirma Schenk.

Ende 1960er
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Ende 1960er

Reisebusflotte Brandner 

1971
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1971
Erwerb der Firma Schapfl in der Robert-Steiger-Straße 48 in Krumbach.
1973
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1973
Karl Brandner übernimmt das Traditionsunternehmen Rietzler in Ottobeuren.
Anzeige der Fa. Rietzler
1974
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1974
Josef Brandner: Grundstück von Stadt Thannhausen erworben in der Bürgermeister-Raab-Straße. Baubeginn Betriebshof für 24 Busse. Der Umsatz steigert sich auf über 1 Mio. Mark
1976
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1976
2. Bauabschnitt des eigenen Betriebshofes und 1978 Erwerb der Firma Brugner in Wiesenbach.
1988
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1988
Umzug zum neuen, großen Betriebsgelände in die Hans-Lingl-Straße 1 in Krumbach.
1993
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1993
Gründung der BBS Brandner Bus Schwaben Verkehrs GmbH
2004
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2004

Josef Brandner knüpft erste Kontakte zu Werner Kubsch von Studiosus Reisen. Sie planen eine große Kulturreise in die Türkei. 4 Wochen. 10.000km. Damals gab es noch keine Fährschiffe, sodass der Bus mit einem Ladekran an Bord gehievt werden musste.

2015
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2015
Wiedervereinigung der beiden Firmen von Josef und Karl Brandner. Schaffung zu einer neuen Holding-Struktur unter dem Dach der Brandner KG.
2018 bis 2020
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2018 bis 2020
Nach der Zusammenführung der beiden Familienstämme Josef und Karl Brandner und Gründung der Holding-Gesellschaft Brandner KG werden noch zwei weitere Unternehmen übernommen: Kink und Oste

Busreisen werden komfortabel
Reisen in ferne Länder

Die Reisebusse werden immer größer und komfortabler: Klimaanlage, Luftfederung, große Kofferräume, Bordküche, Unterflurtoilette, Garderobe und zusätzliche Fahrer-Schlafkabinen zählen fortan zur Ausstattung der Busse. Dies macht Reisen zu immer weiter entfernten Zielen möglich. Bei Brandner stehen Fahrten nach Finnland, Russland mit Moskau und Leningrad, Schottland sowie bis zum Polarkreis auf dem Programm.
1975
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1975

Der Tourismus steckt noch in den Kinderschuhen. Es gibt keine EWG und EU! Reisen in den 1970er bedeutet noch: Benzingutscheine, Visa für alle Reisegäste, aufwändige Zollformalitäten und die Reiseziele kennen noch keine Touristen

1978
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1978
Vereinigtes Reisebüro BBS Josef Brandner KG in Krumbach Robert-Steiger-Straße
1983
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1983
Beginn der Schüler- und Behindertenbeförderung für das Dominikus-Ringeisen-Werk Ursberg
1984
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1984
Eintritt von Josef Brandner in das Unternehmen (Foto von 1993)
1985
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1985
Eröffnung Reisebüro Krumbach bei Sparkasse
1985
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1985
Jubiläumsbus in der Halle
1993
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1993
Hochdecker revolutionieren die Busreisen.
1995
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1995
Flotte Reiseomnibusse
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Einer der ersten Busse im „neuen Design“, ein Setra S 215 HDH/3
2011
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2011
BBS Brandner zeigt die neue Dimension des Reisens: Die Bestuhlung mit nur 32 Sesseln sorgt für höchsten Reisegenuss.
2025
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2025
Ausgliederung der Schüler- und Behindertenverkehre in die Brandner Kleinbus GmbH & Co. mit Sitz in Mindelheim.

Linienverkehr
Der Weg zum modernen ÖPNV

Die Familie Brandner baut den (öffentlichen) Personennahverkehr konsequent aus. Das erste Niederflurfahrzeug setzt BBS Brandner bereits in den 1980er-Jahren ein. Heute ist die Mehrzahl der Fahrzeuge mit niedrigem Einstieg ausgestattet: Das erhöht die Sicherheit aller Fahrgäste und verkürzt die Aufenthalte an den Haltestellen.

Durch die fast flächendeckende Einführung von Verkehrsverbünden haben sich die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren stark geändert.

Die Bedürfnisse der Kunden rücken immer mehr in den Mittelpunkt. BBS Brandner bietet Nahverkehr auf hohem Niveau. Mit kreativen Konzepten und neuen Ideen bekommt das Unternehmen zahlreiche überregionale Auszeichnungen. Damit zählt BBS Brandner zu den innovativsten Unternehmen in ganz Bayern.

1982
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1982
Der Einsatz eines Niederflurbusses bringt enorme Vorteile. Das Fahrzeug kann die Hinterachse absenken und besitzt eine Rampe: ein Segen für Menschen mit Handicap.
1996
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1996

Gründung und Betriebsaufnahme des VVM: Verkehrsverbund Mittelschwaben Betriebsaufnahme VVM am 22.04.1996. V.l.n.r. Landrat Dr. Hermann Haisch, Landrat und Bezirkstagspräsident Dr. Georg Simnacher, 1. Bürgermeister Georg Winkler, Ralph André, RBA Regionalbus Augsburg, Josef Brandner (Jahrgang 1962).

2006
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2006
Einführung des Krumbach-Augsburg-Express mit 4 baugleichen Fahrzeugen Typ Setra S 419; neuer Komfort im Nahverkehr – 15m Länge, 57 Sitzplätze, Radioempfang an jedem Platz.
2007
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2007

Das von Josef Brandner (1962) gesamtverantwortlich umgesetzte RBL (rechnergestütztes Betriebsleitsystem) nimmt bei BBS und zahlreichen Betrieben in Schwaben und Oberbayern den Betrieb auf.

2008
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2008
Low-Entry Fahrzeuge erleichtern den Ein- und Ausstieg für alle Fahrgäste
2009
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2009
BBS Brandner wird mehrfach zertifizierter Busbetrieb:
1. DIN ISO 9009:2008
2. Sicherer Busbetrieb
3. Sicherer Behinderten- und Krankentransport

ISO Zertifizierung: „sicherer Busbetrieb“ und „sicherer Behinderten- und Krankentransport“

2009
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2009
Eröffnung der Mobilitätsdrehscheibe (MDS) Günzburg
2009
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2009
Am 02.07.2009 nimmt der erfolgreiche Flexibus den Betrieb auf.
2010
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2010
Als erstes Busunternehmen erhält BBS Brandner den Bayerischen ÖPNV Preis von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft BEG. Bild: v.l.n.r. Staatsminister Martin Zeil, Josef Brandner (BBS), Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Fritz Czeschka (BEG)
2010
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2010

DFI Ursberg und Ottobeuren: Wissen, wann mein Bus kommt. Einführung der dynamischen Fahrgastinformation: Wichtige Haltestellen erhalten Anzeigen über die realen Abfahrtszeiten

2015
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2015

Wiedervereinigung der beiden Firmen von Josef und Karl Brandner Schaffung zu einer neuen Holding-Struktur unter dem Dach der Brandner KG.

Gemeinsam Richtung klimafreundliche Mobilität

Strategische Weichenstellung

Doch Tradition allein reicht nicht aus, um die Zukunft zu gestalten. Deshalb haben wir im März 2022 eine wegweisende Entscheidung getroffen: den konsequenten Umstieg auf batterie-elektrische Fahrzeuge.

Warum? Weil wir überzeugt sind, dass nachhaltige Mobilität nicht nur ein Trend ist, sondern eine Verpflichtung gegenüber kommenden Generationen.

Heute – nur wenige Jahre später – können wir sagen: Wir sind auf dem richtigen Weg. Es sind bereits mehrere elektrische Großbusse und Kleinbusse im Einsatz.

Und wir gehen noch weiter: Zusätzlich zu unserer bestehenden Flotte verfügen wir über weitere Kleinbusse, von denen einige ebenfalls batterie-elektrisch betrieben werden.

Insgesamt sind das über 100 Fahrzeuge, die leise, emissionsfrei und zukunftsorientiert unterwegs sind. Damit setzen wir ein deutliches Zeichen für den Ausbau nachhaltiger Mobilität auch im kleinteiligen Schülerverkehr und schaffen die Grundlage für eine flächendeckende, klimafreundliche Beförderung.

Unterallgäu
BBS Brandner
sicher unterwegs seit Jahrzehnten

Herausforderungen
und Chancen

Natürlich war dieser Weg nicht einfach. Wir mussten in Ladeinfrastruktur investieren, unsere Mitarbeitenden schulen und neue Prozesse etablieren. Aber jede Herausforderung ist auch eine Chance – und wir haben sie genutzt.

Mit BBS profitieren

Vorteile

Vorteile für Umwelt und Fahrgäste
Unsere Fahrgäste profitieren von mehr Komfort, weniger Lärm und einem modernen Fahrerlebnis. Die Umwelt profitiert von deutlich reduzierten CO₂-Emissionen. Und wir alle profitieren von dem guten Gefühl, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Vorteile für unsere Aufgabenträger, die Landkreise, kreisfreien Städte und Kommunen
Elektrobusse leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und verbessern die Luftqualität sowie die Lebensqualität in Städten und Gemeinden.

Ihr Einsatz stärkt das moderne, nachhaltige Image der Region und fördert lokale Innovationen durch Kooperationen mit Energie- und Infrastrukturpartnern.

Langfristig profitieren Kommunen von geringeren Betriebskosten und stabilen Energiekosten, was die Haushaltsplanung erleichtert.

Ein attraktiver, umweltfreundlicher ÖPNV erhöht die Akzeptanz und unterstützt die Verkehrswende. So gestalten Landkreise und Städte gemeinsam eine lebenswerte, zukunftsfähige Mobilität.

Unterallgäu

Seit 1926

Persönliche Botschaft

Das 100-jährige Jubiläum ist für uns nicht nur ein Rückblick, sondern ein Aufbruch. Wir verbinden Tradition mit Innovation. Wir bleiben verlässlich – und wir gehen mutig voran.

Unser Slogan bringt es auf den Punkt:
„100 Jahre unterwegs – elektrisch in die Zukunft.“

Vielen Dank für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und Ihre Begleitung auf diesem Weg. Auf die nächsten 100 Jahre – nachhaltig, innovativ und gemeinsam.

Josef Brandner

 

BBS Brandner Kontakt
1866
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1866
Josef Brandner übernimmt von seinen Eltern die Landwirtschaft und Nagelschmiede in Thannhausen
1871
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1871

Josef Brandner gründet die erste Kohlenhandlung im Bezirk. Mit Pferdefuhrwerken liefert er Kohlen vom Bahnhof Jettingen in die umliegenden Dörfer und Betriebe. Kohle war wichtiger Brennstoff für die Schmieden, Bäckereien, Brauereien und Gerbereien. Das Geschäft floriert. Josef Brandner hat 3 Fuhrwerke im Einsatz.

1873
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1873
Botenfuhrwerke mit Leiter- und Planwagen nehmen den Verkehr auf: nach Krumbach, Burgau, Weißenhorn, Kirchheim und sogar bis Augsburg. Transportiert werden beispielweise Stoffe für Tuchhändler aus Weißenhorn und Schuhe von den Schustern in Thannhausen und Krumbach zu den Märkten. Der erste Güternahverkehr der Firma Brandner floriert. Marktfahrten finden nach Burgau und Ichenhausen (15 – 20 Mark), Kirchheim, Babenhausen (17 Mark), Türkheim (22 Mark) und sogar bis Augsburg statt.
1882
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1882

Der Bedarf an individueller Personenbeförderung kommt auf. Befördert werden vor allem Geschäftsleute, wie z. B. Handelsvertreter, die am Bahnhof abgeholt und direkt zu ihren ländlichen Kunden gefahren werden. Die Reisen mit den Ein- und Zweispännern dauern oft mehrere Tage. Das Geschäft läuft gut. Josef Brandner baut seine Flotte an Pferdekutschen der Reihe nach aus. Mit den damals modernen Landauer-Viktoriawagen und schicken Berner-Wagen.

1925
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1925
Im Mai 1925 kauft Josef Brandner sein erstes motorgetriebenes Gefährt. Einen 6-fach bereiften NSU 14 mit 40 PS. Die Pferdekutschen im Hause Brandner verlieren danach an Bedeutung
1926
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1926

Das Geschäft floriert. Josef Brandner kauft weitere schicke, motorisierte Wagen. Der Grundstein für das moderne Transportunternehmen ist gelegt.

1926
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1926

Josef Brandner beweist Pioniergeist und setzt früh auf die neue Technik. 1926 kauft er für den Liniendienst von Thannhausen nach Kirchheim einen neuen MAGIRUS Bus mit 16 Sitzplätzen. Für die Bevölkerung werden größere Distanzen überwindbar. Die ersten „Pendler“ sind zu den Städten unterwegs.

1929
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1929

„Lustfahrten für Gesellschaften“: 1929 erhält Brandner die Konzession für den Mietwagenverkehr und Ausflugsfahrten durch den Bezirk Schwaben.

1939
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1939

Kriegsjahre in Krumbach und Thannhausen: Nach der Mobilmachung werden Soldaten einberufen. Es heißt Abschied zu nehmen. Viele werden nicht mehr in die Heimat zurückkehren.

1940
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1940

Der Krieg zeigt seine Auswirkung. Treibstoff ist knapp. Ab 1940 darf Josef Brandner keine Ausflugsfahrten mehr machen. Der Linienverkehr nach Augsburg wird aufrechterhalten.

1946
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1946

Der Verband bittet die Bundesbahn um Hilfe, weil zu wenig Fahrzeuge vorhanden sind, um die Linien zu bedienen. Die Rückgewinnung dieser Linien kostet den Seniorchef Josef Brandner jahrelang enorme Bemühungen und konnte erst 1992 abgeschlossen werden.

1949
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1949

Der Betrieb wird unter „Brandners Omnibusverkehr und Lasttransporte o.H.G. Thannhausen“ ins Register in Memmingen eingetragen. Mit dem Vermerk, dass die Gesellschaft bereits am 1.1.39 begonnen wurde. Brandner erhält die Konzession für Bezirksgüterverkehr im Umkreis von 150km. Er transportiert lebenswichtige Rohstoffe und investiert dabei in moderne Fahrzeuge: Kipper, Viehtransporter, Tankfahrzeuge.

1950
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1950

Betriebsausflüge (1950 bis 1960) für die Fleischwerke Zimmermann Thannhausen mit damals 300 Mitarbeitern. Mit 20 Omnibussen, teilweise angemietet, nach Lindau, Bodensee, Bregenz, Füssen, Garmisch.

1959
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1959
Josef Brandner knüpft erste Kontakte zu Werner Kubsch von Studiosus Reisen. Sie planen eine große Kulturreise in die Türkei. 4 Wochen. 10.000km. Damals gab es noch keine Fährschiffe, sodass der Bus mit einem Ladekran an Bord gehievt werden musste.
1960
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1960
Es erfolgt eine große Europa-Rundfahrt für englische Katholiken. Die Gäste werden am Flughafen in Basel noch direkt auf dem Vorfeld abgeholt. Die Reise mit dem modernen Aufbau von Firma Vetter geht über Assisi, Venedig, Oberammergau, zu den Festspielen in Oberammergau.
1963
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1963
Am 31.12.1963 scheidet Karl Brandner aus der o.H.G. aus. Er betreibt fortan sein eigenes Unternehmen und übernimmt unter anderem die Busfirma Schenk in Babenhausen.
1969
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1969
In den 1950er-Jahren gibt es noch viele kleinere Fuhrunternehmen. Die Lastkraftwagen werden zuverlässiger und stärker, sodass Distanzen immer größer werden. Dadurch rücken die Konkurrenten jedoch immer näher zusammen. Die Preise und damit auch die Erlöse sinken. Der unerbittliche Konkurrenzkampf beginnt. Firma Brandner zieht schließlich die Konsequenzen. 1963 Ende des Güternahverkehrs 1969 Aufgabe Güterfernverkehr

Die Familie Brandner konzentriert sich fortan auf das Busgeschäft. 1969 wird in Thannhausen eine Tankstelle mit Pflegestation in der Bahnhofstraße 53 eröffnet.

1971
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1971

Erwerb der Firma Schapfl in der Robert-Steiger Straße 48 in Krumbach.

1973
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1973
Karl Brandner übernimmt das Traditionsunternehmen Rietzler in
Ottobeuren.
1974
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1974
Josef Brandner: Grundstück von Stadt Thannhausen erworben in der Bürgermeister-Raab-Straße. Baubeginn Betriebshof für 24 Busse.
1976
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1976

2. Bauabschnitt des eigenen Betriebshofes.

1978
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1978

Erwerb der Firma Brugner in Wiesenbach und Gründung der Vereinigte Reisebüros Brandner, Brugner, Schapfl.

1986
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1986

Umzug zum neuen, großen Betriebsgelände in die Hans-Lingl-Straße 1 in Krumbach.

1988
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1988

Umfirmierung der in BBS-Reisen und weiterer Ausbau der Reisebüros und der Reiseveranstaltung.

1993
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1993

Gründung der BBS Brandner Bus Schwaben Verkehrs GmbH.

1996
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1996

Mitgründung des VVM Verkehrsverbund Mittelschwaben.

2001
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2001

Beginn der Kooperation mit LEGOLAND Deutschland (bis 2009) und Aufbau des Destination Managements LEGOLAND Tours, Führung und Vermarktung der regionalen Hotelkooperation.

2004
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2004

Kauf von Omnibus Bettighofer Günzburg.

2006
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2006
Einführung des Krumbach-Augsburg-Express mit 4 baugleichen Fahrzeugen Typ Setra S 419; neuer Komfort im Nahverkehr – 15m Länge, 57 Sitzplätze, digitaler Radioempfang an jedem Platz.
2007
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2007
Das von Josef Brandner gesamtverantwortlich umgesetzte RBL (rechnergestütztes Betriebsleitsystem) nimmt bei BBS und zahlreichen Betrieben in Schwaben und Oberbayern den Betrieb auf.
2008
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2008

Low-Entry Fahrzeuge erleichtern den Ein- und Ausstieg für alle Fahrgäste.

2009
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2009

BBS Brandner wird mehrfach zertifizierter Busbetrieb: nach der DIN ISO 9001:2008 und Sichere Personenbeförderung.

Inbetriebnahme der Mobilitätsdrehscheibe in Günzburg am Bahnhof mit Busterminal, Parkdeck, Busbetriebshof und Werkstatt.

Start des ersten fahrplanlosen Flächenverkehrs mit dem FLEXIBUS in Krumbach.

 

2010
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2010

Als erstes Busunternehmen erhält BBS Brandner den Bayerischen ÖPNV Preis von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft BEG.

2012
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2012

Landkreisweite Umsetzung des FLEXIBUS im Landkreis Günzburg.

2015
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2015

Wiedervereinigung der beiden Firmen von Josef und Karl Brandner, Schaffung einer neuen Holding-Struktur unter dem Dach der Brandner KG.

2017
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2017

Weitere Fokussierung auf die Erbringung von Mobilitätsleistungen, Verkauf der Reisebüros und Einstellung der Katalogfahrten.

2018
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2018

Weitere Expansion in den Illerwinkel durch Übernahme des Linienbusverkehrs der Fa. Kink, Legau.

2019
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2019

Aufbau des landkreisweiten FLEXIBUS im Landkreis Unterallgäu.

2020
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2020

Kauf der Fa. Karl Oster in Weißenhorn und weiterer Ausbau im Landkreis Neu-Ulm.

2021
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2021

Machbarkeitsstudie zum Einsatz von batterie-elektrisch oder wasserstoff-betriebenen Omnibussen.

2022
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2022

Einsatz der ersten 12 batterie-elektrisch betriebenen Flexibusse Aufbau der Ladeinfrastruktur an allen 6 Busdepots. Gründung der Brandner Kleinbus KG und Integration aller Kleinbus-Leistungen unter einheitlicher Leitung.

2023
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2023

Betriebsaufnahme des Stadtverkehr Memmingen mit batterie-elektrischen Fahrzeugen und weiterer Ausbau des E-Bus Bestandes sowie Inbetriebnahme unserer Freiflächen-PV-Anlage auf ca. 8,8 ha.

2024
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2024

Aufbau und Errichtung unserer zentralen Betriebssteuerung für den E-Bus-Betrieb.

2025
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2025

Weitere Digitalisierung unseres Unternehmens durch Installation eines Depotmanagement-System mit Lade-/Lastmanagement zum optimalen Betrieb der Busse.

2025
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2025

Neustrukturierung in der Geschäftsführung
Im Zuge der Weiterentwicklung der Unternehmensbereiche wird die Geschäftsführung neu aufgestellt:
Frau Duile übernimmt den Bereich Kleinbus, während Herr Beck die Bereiche Großbus und Flexibus verantwortet.

Wir sind gerne für Sie da

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Gerne sind wir persönlich für Sie da. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail – wir helfen Ihnen schnell und unkompliziert weiter.

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